Russland will 14 Milliarden US-Dollar in die Erdölindustrie Venezuelas investieren. Der Präsident des südamerikanischen Landes, Nicolás Maduro, und der Chef des russischen Staatskonzerns Rosneft, Igor Setschin, unterzeichneten am Mittwoch (Ortszeit) bei einem Treffen in Caracas die Verträge über das Großprojekt. Durch die Zusammenarbeit solle die Förderung des schwarzen Goldes in Venezuela innerhalb weniger Jahre verdoppelt werden, kündigte der begeisterte Maduro nach der Zeremonie bei einer Veranstaltung im Bolívar-Theater im Zentrum der Hauptstadt an. Das Projekt beinhalte sowohl die Gasförderung als auch Investitionen im Orinoco-Erdölgürtel, der als größtes Reservoir der Erde gilt. Beide Seiten wollen mehrere Gemeinschaftsunternehmen gründen, die sich um die Entwicklung der Infrastruktur und Dienstleistungen kümmern werden. Bereits jetzt sind mehrere solcher Jointventures in der Region im Süden Venezuelas aktiv.

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