Mit den Fahnen Kolumbiens und Venezuelas zeigte sich Nicolás Maduro am Freitag (Ortszeit) vor dem Regierungssitz Miraflores in Caracas seinen Anhängern. Zehntausende Menschen hatten sich dort versammelt, um den venezolanischen Staatschef im Kampf gegen das Eindringen von Paramilitärs aus dem Nachbarland zu unterstützen. »Wir verteidigen das Recht auf ein Leben in Frieden«, erklärte Parteisprecher Jorge Rodríguez. Dieses Recht hätten nicht nur die Venezolaner, sondern auch die in Venezuela lebenden Kolumbianer. Das sind nach Schätzungen mehr als fünf Millionen Menschen – bei einer Gesamteinwohnerzahl von rund 28 Millionen. Mehrere hunderttausend von ihnen waren in den vergangenen Jahrzehnten vor dem Bürgerkrieg oder vor politischer Verfolgung geflohen und hatten Asyl erhalten. Andere fanden in Venezuela Arbeit oder einen Partner. Viele Pendler arbeiteten auf der einen und wohnten auf der anderen Seite, etwa in San Antonio del Táchira auf der venezolanischen und Cúcuta auf der kolumbianischen Seite.

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