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  06.02.2012 Ferienhaus Ostsee
As Time Goes By

Kuba 2008

Viva la revolución

2008

Die Tage um Neujahr stehen auf Kuba im Zeichen des runden Revolutionsjubiläums. Vor genau 50 Jahren, in der Nacht zum 1. Januar 1959, hatte sich der von den USA ausgehaltene Diktator Fulgencio Batista in Richtung Festland abgesetzt. Am Neujahrstag selbst feierten »die Bärtigen«, wie die von Fidel Castro geführte Guerilla auch genannt wurde, ihren Sieg – und mit ihnen bereits damals Millionen Kubaner. 50 Jahre danach wird dieses Ereignis erneut gefeiert – unter anderem mit einem zentralen Festakt am 1. Januar in Santiago de Cuba.

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Barack Obama antwortet nicht

2008
Bislang sei nicht erkennbar, daß es zu einer Änderung der Blockadepolitik Washingtons gegen Kuba kommt. Diese Einschätzung trifft der frühere kubanische Präsident Fidel Castro in der jüngsten seiner regelmäßig in den kubanischen Medien veröffentlichten »Reflexionen«. Darin setzte er sich am Donnerstag mit dem Kabinett des US-Präsidenten in spe, Barack Obama, auseinander, und erinnerte insbesondere an Obamas Auftritt im Mai vor den militanten Kuba-Gegnern der von Ronald Reagan gegründeten »Cuban-American National Foundation« (CANF). Dort hatte er unter anderem die Aufrechterhaltung der Blockade gegen die Insel versprochen.

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Für den Frieden

2008

Fidel Castro ist erstmals unter die Buchautoren gegangen. Nachdem in der Vergangenheit mehrere umfangreiche Interviews mit dem Comandante veröffentlicht wurden und er sich mit seinen mittlerweile über 100 »Reflexionen« einen Namen als Kolumnist in der Granma gemacht hat, wurde am Mittwoch in Havanna Fidel Castros Debüt »Der Frieden in Kolumbien« vorgestellt. In dem 265 Seiten starken Werk, in dem kubanischen Medienberichten zufolge über 400 Stunden Arbeit stecken, präsentiert Castro zahlreiche bislang unveröffentlichte Dokumente und erläutert seine historischen Verbindungen mit dem kolumbianischen Volk und seinen Kämpfen.

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Optimistisch für Kuba

2008

Kuba und Rußland bauen ihre Beziehungen weiter aus. »Die Insel war und ist für uns ein entscheidender Partner in Lateinamerika«, betonte der russische Präsident Dmitri Medwedew, nachdem er am Dienstag in Moskau mit dem kubanischen Außenminister Felipe Pérez Roque zusammengekommen war. Der Staatschef sprach sich für einen weiteren Ausbau der wirtschaftlichen und Handelsbeziehungen zwischen beiden Ländern aus, die trotz positiver Entwicklungen noch viel zu wünschen übrig ließen. Im vergangenen Jahrzehnt habe es eine »Pause« in den bilateralen Beziehungen gegeben, aber Rußland und Kuba hätten diese Phase hinter sich gelassen und unterhielten nun »intensive freundschaftliche Kontakte«. Auf internationaler Ebene teilten beide Länder in den meisten Fragen übereinstimmende Positionen, hob Medwedew hervor. Nachdem er dem kubanischen Comandante Fidel Castro Grüße ausgerichtet und ihm Gesundheit gewünscht hatte, kündigte Medwedew für das kommende Jahr einen Rußland-Besuch des kubanischen Präsidenten Raúl Castro an.

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Land der Bücher - Die Verlagsproduktion in Kuba hat wieder den Stand der achtziger Jahre erreicht

2008

»Diese Stadt, die 1949 so einfach zu verstehen war, hat mich verwirrt. Diesmal war ich unfähig, auch nur etwas zu verstehen.« Als Jean- Paul Sartre wenige Monate nach dem Sieg der Kubanischen Revolution Havanna besuchte, wich seine Verwirrung schnell offener Begeisterung für die Revolutionäre und ihren obersten Comandante, Fidel Castro: »Ich habe wenige Freunde. Deshalb lege ich großen Wert auf Freundschaft. Ich merkte, daß er (Fidel) einer von ihnen geworden ist. Aber ich wollte seine Zeit nicht damit verschwenden, es ihm zu sagen.«

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