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Donnerstag, den 04. Februar 2010 um 20:16 Uhr |
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Der griechische Ministerpräsident Giorgios Papandreou will mit einer unsozialen Streichorgie einen Staatsbankrott verhindern. So sollen die Benzinsteuer und das Renteneintrittsalter heraufgesetzt werden, kündigte der Premier am Dienstag abend in einer Fernsehansprache an. Weiter plant das Kabinett Gehaltskürzungen bei den Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Dadurch will die sozialdemokratische Regierung die Neuverschuldung des Landes von 12,7 Prozent im vergangenen Jahr bis 2013 auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts drücken.
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Mittwoch, den 03. Februar 2010 um 00:00 Uhr |
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Ein Gespräch mit Esther López Barceló
Esther López Barceló lebt in Alicante und leitet den Jugendverband des spanischen Linksbündnisses Izquierda Unida
Im August 2011 soll in Madrid der Weltjugendtag der Katholischen Kirche stattfinden. Ihr Verband kritisiert, daß die spanische Regierung diese Veranstaltung finanziell unterstützen will. Sind Sie Kirchenfeinde?
Nein, wir sind keine Feinde der Kirchen, aber wir glauben an den Rechtsstaat. In unserer Verfassung heißt es, daß Spanien ein konfessionsfreier Staat ist. Damit das Wirklichkeit wird, darf die Regierung nicht einer Kirche besondere Vorteile gewähren. Es besteht die Absicht, inmitten der Krise, in der wir uns befinden, einen Teil der 25 Millionen Euro, die das Treffen kosten soll, zu übernehmen, damit der Papst nach Spanien kommt. Als Jugendorganisation der Vereinigten Linken weisen wir darauf hin, daß das Treffen fälschlicherweise nur Weltjugendtag genannt wird, während der Zusatz »katholisch« weggelassen wird. Das wäre aber wichtig, denn an dieser Veranstaltung können nicht alle Jugendlichen teilnehmen, sondern nur ein Teil der Jugend.
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Donnerstag, den 24. Dezember 2009 um 00:00 Uhr |
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Liebhaber zugiger und eiskalter Bahnhöfe können sich auch weiterhin auf die Deutsche Bahn AG verlassen und auf lange Aufenthalte einstellen. Zum Ausgleich können sie sich dann in überfüllten Zügen wieder aufwärmen. Über die Feiertage hat die Bahn nämlich die Hälfte ihrer ICE-Züge auf der wichtigen Strecke von Berlin über Leipzig und Nürnberg nach München gestrichen. Ersatzzüge stünden nicht zur Verfügung, gab ein Bahn-Sprecher am Mittwoch im Nachrichtenradio MDR Info Einblick in die Zustände des Konzerns: »Zur Zeit fährt alles, was fahren kann«. Da das nicht mehr viel ist, werde es in den Zügen, die noch fahren, »sehr, sehr voll werden«.
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Montag, den 22. Juni 2009 um 01:00 Uhr |
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»Es lebe das revolutionäre Deutschland!« rief der Sänger der aus Venezuela angereisten Rockgruppe Dame Pa’ Matala von der Hauptbühne, und mehrere tausend Menschen jubelten. Wenig später feierten sie Konstantin Wecker, am Vorabend war die legendäre chilenische Gruppe Inti Illimani der Höhepunkt. Die DKP-Wochenzeitung »Unsere Zeit« (UZ) verwandelte am Wochenende den Dortmunder Revierpark Wischlingen zu einem Treffpunkt von Linken aus allen Teilen des Landes. |
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Samstag, den 22. November 2008 um 00:00 Uhr |
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Vertreter von fast 70 kommunistische Parteien kommen an diesem Wochenende im brasilianischen São Paulo zu ihrem zehnten internationalen Treffen zusammen. Zu den teilnehmenden Organisationen gehören die Regierungsparteien aus Kuba, China, Nordkorea, Vietnam und Laos, aber auch große und traditionsreiche Oppositionsparteien wie die aus Südafrika, Kolumbien, Spanien, Portugal, Griechenland, Frankreich, Chile und Argentinien. Besonders gespannt sind die Teilnehmer auf Aussagen der KP der USA zu Aussichten unter der neuen Regierung von Barack Obama. |
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Montag, den 29. September 2008 um 00:00 Uhr |
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Karl Stiffel und Hendrijk Guzzoni repräsentieren die alten und die jungen Mitglieder der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP), die am Wochenende im Recklinghausener Bürgerhaus Süd vor mehr als 400 Menschen über ihre Erfahrungen berichteten. Aus allen Bundesländern waren die meist älteren Mitglieder der DKP zusammengekommen, um den 40. Jahrestag der Parteigründung zu begehen, den viele von ihnen selbst mitgestaltet hatten. Die DKP selbst spricht freilich nicht von einer Gründung, sondern von einer Neukonstituierung, die die Partei im September 1968 vollzogen habe. Es sei damals ja nach zwölf Jahren Illegalität – die KPD war 1956 verboten worden – nicht um die Gründung einer völlig neuen Partei, sondern um die Rückgewinnung der Legalität gegangen. |
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Dienstag, den 13. Mai 2008 um 00:00 Uhr |
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Strahlend blauer Himmel über dem Kölner Rheinufer. Die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) konnte sich am Pfingstwochenende nicht über das Wetter beklagen. Zum ersten Mal seit 20 Jahren hatte der Jugendverband wieder zu einem »Festival der Jugend« eingeladen. Zwischen 1978 und 1988 hatten diese Festivals alle zwei Jahre Zehntausende von Jugendlichen angezogen, denen ebenso Konzerte wie politische Diskussionen, Kultur, Workshops und viele Gelegenheiten geboten wurden, bei Bier und anderen Getränken ausgiebig zu feiern.
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Freitag, den 01. Mai 1992 um 20:49 Uhr |
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Hand aufs Herz: Woran denken Sie, wenn von Spanien gesprochen wird? An Flamenco, Paella, Stierkampf und glutäugige Carmens? Nun, dann könnten Sie enttäuscht werden, falls Sie vorhaben, in diesem Jahr zu den Olympischen Sommerspielen nach Barcelona zu reisen. Barcelona ist die Hauptstadt Kataloniens. Und Kataionien, das ist vieles, aber nicht Spanien. Passen Sie auf, wenn Sie in Barcelona oder anderswo in dieser Region erzählen, wie toll sie es finden, »hier in Spanien«. Es gibt nicht wenige Menschen in Katalonien, und vor allem in Barcelona, die darauf bestehen, keine Spanier zu sein - sondern eben Katalanen.
Sie sprechen eine eigene Sprache, Català, das kein Dialekt des Spanischen ist. Vielmehr ist das Català mit dem Italienischen verwandt. Die Straßenschilder sind in Català. Hinweise in der Metro zweisprachig. Immer wird neben der spanischen Fahne auch die katalanische gezeigt. Ausnahmen hiervon bilden nur Dienststellen von Polizei und Militär, sowie Zentren faschistischer Parteien. Hier ist immer nur das königlichspanische Banner zu sehen. Dafür lassen viele andere Menschen das Rot-Gelb-Rot einfach weg und zeigen nur die gelbe Fahne mit den vier roten Streifen. |
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